Du hast dir viel Mühe beim Erstellen eines Dashboards gegeben, die Daten durchdrungen und unterschiedliche Diagramme erstellt. Eine gute Formatierung deines Dashboards hilft einzelne Elemente zu einer vollständigen Geschichte zu verbinden. Dabei sollte das Dashboard in seiner Gesamtheit betrachtet werden und übersichtlich sowie einheitlich sein.
Bei der Formatierung des Dashboards sollten Hintergrundfarben, Schriftarten, Ausrichtung, Beschriftungen, Trennlinien, die Sichtbarkeit und die Formatierung der einzelnen Diagramme überarbeitet werden.
Der Hintergrund sollte eine Grundlage für die Visualisierungen sein und nicht mit dem Inhalt des Dashboards konkurrieren. Deshalb kann die Verwendung von dezenten Hintergrundfarben bestimmte Elemente aufwerten. Auf kräftige Farben aber solltest du verzichten.
Ein Dashboard sollte eine einzige Schriftart verwenden. Eine Ausnahme kann der Titel sein, für den in bestimmten Fällen eine zweite Schriftart hilfreich sein kann. Zum Hervorheben kannst du stattdessen mit Groß- und Kleinschreibung, der Schriftgröße, der Schriftstärke und Kursivschrift arbeiten. Aber auch hier ist es wichtig nur einige Elemente hervorzuheben. Nicht alles fett machen! Auf jeden Fall sollte der Titel eine größere Schrift haben als der Rest des Texts. Außerdem kannst du den Text einfärben um dir später eine Legende zu sparen.
Beim Ausrichten sollte man Diagramme, Textfelder, Beschriftungen, Titel, Anmerkungen, Symbole usw. beachten. Also alles was sich auf deinem Dashboard befindet. Achsen werden sowohl vertikal als auch horizontal ausrichtet. Der Text sollte einheitlich ausgerichtet werden (links, mittig, rechts). Insgesamt muss das Gesamtbild stimmig sein.
Beschriftungen sind hilfreich, um zusätzliche/ausführliche Informationen zu liefern und genaue Werte anzuzeigen. Vermeiden sollte man allerdings jeden einzelnen Datenpunkt oder jede Zelle in einer Tabelle zu beschriften. Stattdessen solltest du dich auf die wichtigsten Werte konzentrieren um bestimmte Erkenntnisse hervorzuheben.
Gut verwendete Trennlinien, können verschiedene Teile des Dashboards miteinander verbinden und den Betrachter von Erkenntnis zu Erkenntnis führen. Du kannst die Informationen wirksam in Abschnitte unterteilen, die getrennt sein sollten oder Linien verwenden um Anweisungen, Kontext und Filter von den eigentlichen Daten zu trennen.
Sorg dafür, dass jedes Element deines Dashboards leicht zu sehen und zugänglich ist. Der Betrachter sollte nicht blinzeln müssen, denn wenn er es nicht sehen/lesen kann, wird es nicht nutzen. Sind jedoch die Daten und Informationen deutlich, wird er eher mit dem Dashboard interagieren.
Außerdem solltest du auch alle Diagramme formatieren. Dabei hängt der Fokus von der Art des Diagramms ab. Bei Liniencharts ist es z.B. wichtig sicherzustellen, dass Trends, Plateaus und Schwankungen sichtbar sind. Das ist für eine Treemap ohne Zeitachse nicht relevant. Es gibt aber einige Tipps, die fast unabhängig vom Typ der Abbildung sind. Entferne unnötige Gitterlinien, Ränder und Trennlinien, sowie Schattierungen von Titeln und Beschriftungen. Versuche Legenden zu ersetzen, indem du die Farbe und Größe des Textes in den Titeln integrierst. Wähle einfache Farben, die leicht zu unterscheiden sind und stelle sicher, dass die Diagramme die richtige Größe haben.
Vor allem aber die Daten zeigen!